Das iPad als Weinkarte.

Das iPad vereinfacht viele Situationen im Leben. Wieso nicht auch als interaktive Karte in einem Restaurant. Das dachten sich auch die Bertreiber des „Schiffchen“ in Düsseldorf.
Torsten Leyhausen von Comspot Neuss sorgte für die technische Realisierung.

Ein Tablett gehört ohne Zweifel in die Gastronomie. Ein Tablet-PC auch?
Wenn es nach Sternekoch Jean-Claude Bourguiel geht, auf jeden Fall. Der Betreiber des Nobelrestaurants „Schiffchen“ in Kaiserswerth (Düsseldorf) erdachte gemeinsam mit seiner Sommeliere Carla Veenstra ein Konzept, wie man das iPad in den Ablauf im Restaurant einbinden kann. Comspot Neuss und Leyhausen.org standen bei der Umsetzung mit fachmännischem Rat und jeder Menge Tat zur Seite. Über eine von Geschäftsführer Torsten Leyhausen programmierte FileMaker-Datenbank gelingt die Einbindung einer stets aktuellen Weinkarte für die „Schiffchen“-Betreiber nun per Mausklick. Keine komplizierten Vorgänge: Bourguiel und Veenstra geben einfach ein, welche neuen Weine in welcher Menge hinzugekommen sind, oder bei welcher Sorte sich der Bestand geleert hat. Nach dem Upload über iTunes, der nach dem Anschließen des iPads automatisch geschieht, sieht der Gast sofort die Veränderungen.

Einfach und informativ
Die Betreiber sparen sich so die regelmäßige Anfertigung neuer Karten auf Papier. Das iPad im extra angefertigten Ledereinband sieht ja auch viel schicker aus. Mehr noch: Per Touch auf den Artikel erhält der Kunde Zusatzinformationen zum Weinanbaugebiet oder dem speziellen Weingut. „Wir haben einige Bereiche des ursprünglichen Konzepts überarbeitet und andere weggelassen, um die Bedienung so einfach wie möglich zu halten. So findet sich der Gast schnell zurecht und kann sich voll und ganz auf die Auswahl des passenden Weins konzentrieren“, erklärt Torsten Leyhausen, der bereits weitere Ideen für die Anbindung von FileMaker und FileMaker Go für die mobilen Devices iPad und iPhone hat: „Wir planen, die Erfahrungen aus dem Weinkarten-Projekt für den Aufbau eines einfachen Bestellsystems für eine Oldtimer-Werktstatt zu nutzen.“ Dabei werden weitere Funktionen bei bester Bedienbarkeit hinzukommen, so Leyhausen, damit die Betreiber eine perfekte Übersicht der seltenen Ersatzteile für ihre wertvollen „Patienten“ erhalten und diese sofort per Touch bestellen können. Auch für das „Schiffchen“ hat Leyhausen noch so einige Ideen in petto. So soll die Lagerbestanderkennung optimiert werden. „Im nächsten Schritt wird das Erweitern und Leeren des Bestands per Barcode-Scan automatisch an die Karten weitergeleitet. Sätze wie „Das tut uns leid, von diesem Wein haben wir gerade die letzte Flasche verkauft“, wird dann – zumindest im „Schiffchen“ –  kein Gast mehr hören.


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