Politik & Schulträger.

Der Computerraum hat ausgedient, eine mobilere, flexiblere Lösung sind iPad Klassen. Die Tablets von Apple erleichtern sowohl Schülern als auch Lehrern das Lernen und Lehren. Ein positiver Nebeneffekt: die Kompetenzen der Schüler im Umgang mit Computer- und Informationstechnik wird im internationalen Vergleich verbessert.

Wir beantworten alle Ihre Fragen rund um die iPad Klassen.

• Im internationalen Vergleich der Studie ICILS (International Computer and Information 
Literacy Study) liegen deutsche Schülerinnen und Schüler nur im Mittelfeld hinsichtlich ihrer Kompetenzen im Umgang mit Computer- und Informationstechnik. Diesen Rückstand gilt es aufzuholen, um die Zukunftsfähigkeit zu sichern. Ein Schlüssel dazu liegt in der Ausstattung der Schulen bzw. der Schülerinnen und Schüler sowie in der Ausbildung der Lehrkräfte.

• Im Grunde werden die Lehrkräfte in Deutschland im internationalen Vergleich sehr sorgfältig ausgebildet, auch werden sie in universitären Studiengängen systematisch zur Erstellung reichhaltiger Lernumgebungen und ansprechender Lernmedien vorbereitet. Leider konzentriert sich dieses im Wesentlichen auf den Bereich klassischer, analoger Lernmedien. Das 
derzeitige Arbeitsumfeld in Schulen lässt nur in geringem Umfang digitales Arbeiten zu. 
Während sich Arbeitswelt und Gesellschaft digitalisieren, läuft das System Schule in eine 
analoge Sackgasse.

• iPad-Klassen bieten den Lehrerinnen und Lehrern optimale Voraussetzungen, um neue 
Ideen und Kompetenzen in die Gestaltung des Unterrichtes einbringen zu können. Die Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen Schulen und zwischen Schule und Hochschule wird durch Verfügbarkeit, Evaluation und Austausch iPad-gestützter Kurse vereinfacht. Diagnostik und individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler wird wirksam unterstützt. Unterricht wird wissenschaftsnäher und gleichzeitig schülerorientierter.

• Mobiles digitales Arbeiten hat alle Bereiche der Berufswelt durchdrungen. Mit dem iPad 
gibt es zum ersten Mal die Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler mit dem gleichen Werkzeug arbeiten zu lassen wie Manager, Wissenschaftler, Kreative und andere Berufstätige. 
Das öffnet die Grenzen des Klassenraumes und erleichtert den Berufseinstieg.

• Für die Entwicklung von Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern ist eine Dokumentation des Lernweges und die regelmäßige Präsentation von Ergebnissen durch Portfolios besonders förderlich. iPads ermöglichen den Aufbau eines echten Portfolios im Sinne einer mobilen digitalen Sammlung aller ihrer Lernergebnisse. Schülerinnen und Schüler können damit eigene Studien und Befragungen, mathematische Leistungen, ihre ausgewerteten naturwissenschaftlichen Experimente und kreative Projektergebnisse überall vorzeigen. Noch eindeutiger als durch Noten werden sie potenziellen Arbeitgebern in der Zukunft verdeutlichen können, über welche Kompetenzen sie bereits verfügen und welche Interessen und Erfahrungen sie mitbringen.

• Die zukünftige Prosperität des Wirtschaftsstandortes Deutschland hängt in erheblichem 
Maße von der Leistungsfähigkeit und der Wettbewerbsfähigkeit der nächsten Generation ab. In einem rohstoffarmen Land wie Deutschland kommt der Förderung der MINT-Kompetenzen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) eine besondere Bedeutung zu. Entsprechend fordern Initiativen wie z.B. „MINT Zukunft schaffen“ eine quantitative und qualitative Verbesserung in den MINT-Fächern an Schule und Hochschule.

• Das iPad stellt sich besonders in den MINT-Bereichen als ideale Ergänzung im Unterricht dar.

• Im Vergleich zum herkömmlichen grafikfähigen Taschenrechner sind die Darstellungsmöglichkeiten einer Taschenrechner-App auf dem iPad um ein Vielfaches größer, die Bedienung ist intuitiver, und mit Ergebnissen wie z.B. Formeln, Gleichungen oder Diagrammen kann in anderen Apps auf dem iPad direkt weitergearbeitet werden.

• Das Interesse an den MINT-Fächern wird umso größer, wenn die Schülerinnen und Schüler Erfahrungen aus ihrer Lebenswelt mit wissenschaftlichen Zusammenhängen in Verbindung bringen können. Das iPad gibt ihnen die Möglichkeit, viele naturwissenschaftliche Phänomene zu beobachten, zu messen und auszuwerten. Dabei kostet z.B. eine Spektroskop-App nur den Bruchteil eines einzelnen Messgerätes im Fachraum.

• Die im iPad eingebauten Sensoren, z.B. für Beschleunigung, machen Zusammenhänge der Physik direkt erfahrbar.

• Verschiedenste naturwissenschaftliche Instrumente, wie z.B. Mikroskope, können drahtlos oder per Kabel an das iPad direkt angeschlossen werden.

• All diese Möglichkeiten motivieren Schüler, die Welt mit Forscheraugen zu betrachten, da naturwissenschaftliche Zusammenhänge auf einmal greifbarer und direkt erfahrbar werden.

• In einer typischen iPad-Klasse haben alle Schülerinnen und Schüler und natürlich auch die Lehrkraft jederzeit ein persönliches iPad zur Verfügung — in der Schule wie auch privat. Dies ermöglicht ein Lernen und Lehren ohne Medienbrüche, der Einsatz im schulischen wie im 
privaten Umfeld wird selbstverständlich, die Anwendungskompetenz wächst kontinuierlich.

• Die Schulen werden durch den Schulträger mit WLAN, Beamern und der bestmöglichen Internet-Anbindung ausgestattet. Im Gegenzug kann die Anzahl der Computerräume mit stationären Geräten deutlich reduziert werden.

• Die Eltern tragen ganz oder anteilig die Kosten des iPad-Paketes (inklusive Versicherung, Service, Hülle und ausgewählter Apps). Die Geräte werden zentral durch den Schulträger beschafft, konfiguriert und an die Schulen zur Ausgabe an die Schülerinnen und Schüler übergeben. Mit den Schülern bzw. deren Eltern wird eine Nutzungsvereinbarung für die iPads abgeschlossen.

• Die laufende Verwaltung und Wartung der iPads sowie der Lizenzen für Apps und digitale Bücher erfolgt durch eine geeignete Stelle beim Schulträger, beispielsweise das Medienzentrum. Durch den Einsatz eines Mobile Device Managements (MDM) und die Nutzung 
des Apple Programms für Volumenlizenzen (VPP) für den Bildungsbereich ist die Administration weitaus weniger zeitaufwändig und auch kostengünstiger als bei herkömmlichen Computern.

• Die Fortbildung der Lehrkräfte ist zentraler Erfolgsfaktor und wird durch die zuständige Institution der Lehrerfortbildung rechtzeitig vor Ausgabe der iPads gestartet, ggf. unterstützt durch Apple Professional Development Trainer. Sie sollte kontinuierlich fortgesetzt werden, z.B. im Rahmen eines Multiplikatoransatzes mit drei bis fünf Multiplikatoren je Schule für schulinterne Lehrerfortbildung.

• Das Arbeiten mit Computerräumen ist vergleichsweise unflexibel. So z.B. muss der Einsatz der Computer im Voraus geplant, die Computerräume müssen im Voraus gebucht werden. Es entstehen dann erhebliche Wege- und Rüstzeiten: Hinweg zum Computerraum, Hochfahren der Computer, Abwarten von Aktualisierungsvorgängen, am Ende Herunterfahren der Computer, Rückweg zum Klassenraum. Insgesamt verkürzt sich die Unterrichtszeit damit um bis zu 10 bis 15 Minuten.

• In iPad-Klassen können die Schülerinnen und Schüler mit ihren persönlichen iPads jederzeit direkt im Klassenraum recherchieren, arbeiten und präsentieren. Damit verringert sich der Bedarf für Nutzungszeiten der Computerräume der Schule in einer Größenordnung von 50 bis 70 %. Lediglich für Teile des Informatikunterrichts, für umfangreiche Text- oder Designarbeiten und bei Nutzung besonderer Softwarepakete und Spezialanwendungen, z.B. in Berufsschulen (Branchenlösungen), werden weiterhin Computerräume benötigt. Im Ergebnis kann die Anzahl der Computerräume, abhängig von den Nutzungsszenarien der einzelnen Schulen, um bis zu zwei Drittel reduziert werden.

• Für eine genauere Abschätzung kann der Buchungskalender der Computerräume analysiert werden, um festzustellen, welche Fächer mit welchen Unterrichtsinhalten in den Computerräumen typischerweise vertreten sind. Im nächsten Schritt kann für Spezialanwendungen und Branchenlösungen geprüft werden, ob bzw. welche Apps auf iPads genutzt werden können, wodurch ggf. die tatsächlich benötigten Computerraumkapazitäten nochmals reduziert werden können.

• Bei Reduzierung der Computerraumkapazitäten ergeben sich für den Schulträger Kosteneinsparungen für folgende Positionen: Hardware-Investitionen, Software-Lizenzkosten (iPad Apps sind i.d.R. erheblich günstiger als vergleichbare Software-Lizenzen), Systemwartung / Support, Herstellungskosten des Computerraums (Verkabelung, Elektroinstallation, Spezialtische, Präsentationstechnik etc.) sowie anteilige Gebäude- und Raumkosten (bei Vollkostenbetrachtung erheben Kommunen typischerweise 15 Euro pro Stunde / 120 Euro pro Tag rein für die Fläche — in einer Schule steht der Raum stattdessen für anderweitige Nutzung zur Verfügung und erspart womöglich Erweiterungsbauten).

• Unter dem Strich spart der Schulträger für jeden Computerraum weniger in der Vollkostenbetrachtung allein schon durch die Flächenreduzierung ca. 2.000 Euro pro Monat / 24.000 Euro pro Jahr. Hinzu kommen ersparte Aufwendungen für Hardware, Software, Verkabelung, Support. Diese Finanzmittel können stattdessen für die Internet-Anbindung, die WLAN-Ausstattung und die Präsentationstechnik der Schulen verwendet werden.

• iPads werden bereits heute in sämtlichen Schulformen als Werkzeug zur Unterstützung von Migration, Integration und Inklusion eingesetzt.

• Sprache erschließt sich durch Hören, Sprechen und Leseverständnis. iPads ermöglichen durch bereits systemintegrierte Bedienungshilfen wie z.B. die Vorlesefunktion (VoiceOver) das Hören von geschriebenem Text. Die Diktierfunktion ermöglicht es, Gesprochenes in Text umzuwandeln. So wird Sprache auf allen Ebenen direkt erfahrbar und damit das Lernen 
einer (Fremd-) Sprache maßgeblich unterstützt und erleichtert. Besonders hilfreich ist dies zum Beispiel bei der Beschulung von Flüchtlingskindern, die nur geringe Sprachkenntnisse haben und auch erst mittelfristig im familiären Umfeld Unterstützung für den Spracherwerb erhalten können.

• iPads sind auch die idealen Begleiter für Schülerinnen und Schüler mit speziellem Förderbedarf. Diese haben z.B. Leseschwierigkeiten, Probleme in Mathematik, Probleme im sozialen Verhalten oder in der Aufmerksamkeit. Auch hochbegabte Kinder und Jugendliche bedürfen einer gezielten individuellen Förderung. iPads helfen bei der Erstellung von differenzierten und individualisierten Aufgaben und ermöglichen zusätzlich vielfältige und damit für verschiedenste Schüler entsprechende Lernsituationen. So können sämtliche Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten auf allen Schulstufen ausgeschöpft werden.

• Die systemintegrierten Bedienungshilfen der iPads ermöglichen ein gemeinsames Lernen körperbehinderter und gesunder Schülerinnen und Schüler. iPads ermöglichen einen barrierefreien Zugang zu Unterrichtsmaterial und somit eine uneingeschränkte aktive Teilnahme am Unterrichtsgeschehen.

• iPads helfen, aus einem „Nebeneinander“ von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichsten Voraussetzungen ein „Miteinander“ für den Lernerfolg zu gestalten.

• Eine flächendeckende Verbreitung digitaler Lernwerkzeuge in Schulen kann nicht durch die öffentliche Hand allein verwirklicht werden, sondern bedarf der finanziellen Mithilfe durch die Eltern. Erfahrungen aus vielen Schulen in Deutschland belegen, dass sich iPad-Klassen mit schülereigenen iPads ohne soziale Härten verwirklichen lassen. So bieten z.B. Träger das Leasing von iPads für Eltern über einen Zeitraum von 3 oder 4 Jahren für einen Betrag in der Größenordnung von 13 bis 15 Euro an, inkl. Versicherung und Serviceleistungen — dabei ist eine Bonitätsprüfung der Eltern nicht erforderlich. Zudem wird die Anschaffung eines iPads durch das Einsparen z.B. eines grafischen Taschenrechners an anderer Stelle innerhalb des Familienbudgets kompensiert.

• Die gemeinsame Erfahrung aus den iPad-Projekten belegt: Eltern investieren gerne in diese Entwicklung der schulischen Bildung ihrer Kinder, wenn die medienpädagogischen Konzepte einen echten Mehrwert bieten. In der Gewissheit dieser Unterstützung der Eltern setzen Lehrkräfte digitale Lernwerkzeuge häufiger und wirkungsvoller im Unterricht ein.

• Die Elternbeiträge werden für Kinder aus finanziell schwächeren Familien in den iPad-Klassen abgefedert. So z.B. wird in die Leasingraten bereits ein Sozialbeitrag eingeplant, um in solchen Fällen einen ermäßigten Beitrag zu ermöglichen, oder es werden die Beiträge durch den Schulverein, durch den Schulträger oder durch weitere Partner aus Wirtschaft und Politik aufgestockt.

• Finanzielle Elternbeiträge sind ein eingeführtes und akzeptiertes Mittel zur Förderung von Unterricht und Schule. Selbst in einem Bundesland mit absoluter Lernmittelfreiheit können sich die Eltern auf freiwilliger Basis für iPad-Klassen entscheiden. Diese Entscheidung muss dann nicht zu einer Sonderbelastung führen, sondern kann durch familieninterne Kompensationen bei der Anschaffung von digitalen Endgeräten sowie durch sozialverträgliche Leasingmodelle für alle Schüler weitestgehend kostenneutral umgesetzt werden.

• In die Entwicklung des iPad-Projektes sollten von Beginn an die wichtigsten Entscheider der Kommune involviert sein: Bürgermeister, Schuldezernent, Kämmerer und Leiter der IT. Zusätzlich sollten bereits vorhandene Erfahrungen aus Schulen mit iPads eingeholt werden. Nach der grundsätzlichen Festlegung auf das Projekt sollte durch die Kommune ein Projektleiter eingesetzt werden.

• Dieser Prozess sollte durch einen Apple Solution Expert Education, einen auf den Bildungsbereich spezialisierten Apple Fachhandelspartner, begleitet werden. Die ASE Education kennen die Probleme und Aufgaben, vor denen Schulträger, Schulen und Pädagogen stehen, und haben Zugriff auf die speziellen Lösungen, Konditionen und Förderprogramme von Apple für den Bildungsbereich. Diese Experten unterstützen Sie dabei, iPad-Klassen in den Schulen Ihrer Kommune erfolgreich einzuführen.

• Im weiteren Verlauf sollten zusätzliche Partner in das Projekt eingebunden werden:

• die Schulleitungen — für die Schulentwicklungsplanung
• die zuständige Fortbildungseinrichtung — für Fortbildungskonzept und -implementierung, ggf. mit Unterstützung durch die Lehrkräfte und Fortbildner aus dem Apple 
Professional Development Programm
• drei bis fünf Lehrkräfte — als Multiplikatoren an den jeweiligen Schulen
• Schulfördervereine — zur Unterstützung der Sozialkomponente für die Beschaffung 
der Schüler-iPads
• das lokale Medienzentrum — für die Administration der iPads (Mobile Device Management), für das Apple Programm für Volumenlizenzen und ggf. für Fortbildung
• Medienvertreter — für die öffentlichkeitswirksame Begleitung

• Apple hat einen sog. 9-Punkte-Plan aufgestellt, in dem die wichtigsten Erfolgsfaktoren für die Einführung von iPad-Klassen adressiert werden. Der 9-Punkte-Plan wird durch einen Apple Solution Expert Education in die Projektentwicklung mit eingebracht.

Bring Your Own Device (BYOD) — ist das die Lösung?

• In der aktuellen politischen Diskussion um die Einführung von schülereigenen digitalen Lernwerkzeugen in den Schulunterricht (BYOD — Bring Your Own Device) kann der Eindruck entstehen, es sei damit getan, Schülerinnen und Schülern zu erlauben, in den Familien vorhandene Geräte unterschiedlichster Formate, Plattformen und Leistungsfähigkeit in den Unterricht mitzubringen. Dies würde durch die daraus resultierenden technischen, didaktischen und datenschutzrechtlichen Probleme voraussichtlich zu einer erheblichen Verschlechterung der Unterrichtsqualität führen. Lehrkräfte benötigen verlässliche Rahmenbedingungen, um guten Unterricht vorbereiten und durchführen zu können. In einem Geräteumfeld ihrer Schülerinnen und Schüler, das nicht beliebig heterogen, sondern homogen ist, können die Lehrkräfte methodisch-didaktisch sinnvolle Lehr-/Lernprozesse gestalten und haben die Gewähr, dass ihre Unterrichtsvorbereitung in verschiedenen Klassen gleichermaßen funktioniert.

• Mit dem Anspruch der Bildungsgerechtigkeit muss die Chancengleichheit für alle Schülerinnen und Schüler auch Leitgedanke bei der Förderung der digitalen Bildung sein. Kinder und Jugendliche dürfen nicht benachteiligt werden, weil sie finanziell schlechter gestellt sind. Es darf nicht dazu kommen, dass einzelne Schülerinnen oder Schüler in einer Klasse durch leistungsschwächere Geräte daran gehindert werden, ihren individuellen Fähigkeiten entsprechende Leistungen zu erbringen und diese zu dokumentieren, während andere auf Basis eines schnelleren und einfacher zu handhabenden Gerätes selbst auch schneller und besser Leistungen erbringen und entsprechend benotet werden.

• Zur Verwirklichung der Inklusion sollten die Schülerinnen und Schüler mit einheitlichen Geräten mit eingebauten Bedienungshilfen arbeiten, damit die Gefahr der Stigmatisierung behinder Schülerinnen oder Schüler durch sonst womöglich erforderliche Zusatzgeräte vermieden wird.

• Die personenbezogenen Daten, mit denen Lehrkräfte wie Schülerinnen und Schüler umgehen bzw. die sie selbst erstellen, müssen bei sämtlichen Geräten vor dem Zugriff durch unbefugte Dritte im Falle eines Geräteverlustes geschützt sein, z.B. durch die Möglichkeit des sofortigen Fernlöschens. Auch dies ist bei beliebig mitgebrachten Geräten eher nicht zu gewährleisten.

• Fazit: BYOD sollte ausschließlich als homogenes BYOD umgesetzt werden. Es sollte also die Beschaffung der elternfinanzierten Schülergeräte — analog zur Praxis bei der Beschaffung von Taschenrechnern — durch die Schule zentral über einen spezialisierten Dienstleister organisiert werden, um auf diesem Wege ein homogenes Geräteumfeld an den Schulen zu schaffen. Dabei ist insbesondere auf eingebaute Bedienungshilfen sowie eine möglichst einfache und wenig aufwändige Administrierbarkeit zu achten.


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Daniel Rayer
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