Eltern.

Noch mehr Zeit am Computer, ist das gut? Welche Kosten kommen bei der Anschaffung eines iPad für mein Kind auf mich zu? Wird das iPad im Unterricht überhaupt umfassend genutzt? iPads in den Klassen. Für viele Eltern ist das ein befremdliches Bild. Doch das iPad bringt eine Menge Erleichterungen mit sich. Sei es für den Schulranzen oder den Geldbeutel. Ein weiterer positiver Effekt: Das Lernen wird spannend und motivierender.

Wir beantworten alle Ihre Fragen rund um das iPad für Schüler.

• Das iPad ist Teil des persönlichen Lernraumes Ihres Kindes. Was es in der Schule gesehen und erlebt hat, kann es mit nach Hause bringen.

• Arbeits- und Lernformen nähern sich dem an, was Ihr Kind aus seiner Lebenswelt bereits kennt.

• Ihr Kind baut ein digitales Portfolio seiner Lernleistungen auf — z.B. mathematische Simulationen, Filmaufnahmen von Experimenten, gemalte Bilder oder Musikkompositionen —, das es Ihnen und seinen Freunden vorzeigen und mit allen teilen kann. Dies fördert die Motivation und die soziale Anerkennung.

• In Schulbüchern darf nichts notiert werden — in digitalen Büchern können nicht nur leicht Anmerkungen notiert, sondern sogar individuelle Lernkarten erstellt und genutzt werden. Und die Schultasche bleibt leicht.

• Mit einem kleinen Quiz oder einem Lernspiel kann Ihr Kind sich jederzeit selbst eine Rückmeldung über seinen Lernstand holen.

• Alle diese Faktoren steigern die intrinsische Motivation und damit die Bereitschaft, sich auch nach dem Unterricht mit dem Lerngegenstand zu beschäftigen (nach Deci & Ryan, Selbstbestimmungstheorie der Motivation).

• Das iPad bietet für alle Fächer unterstützende Funktionen und Möglichkeiten, dass Unterrichtsinhalte besser verstanden werden und auch selbstständig wiederholt, vertieft und erweitert werden können.

• Das iPad erweitert im Unterricht die Möglichkeiten, wie sich Schülerinnen und Schüler Unterrichtsinhalten nähern und sich mit ihnen auseinandersetzen.

• Die Schülerinnen und Schüler bekommen ein Werkzeug in die Hand, das sich ihrem Lerntyp entsprechend anpassen und erweitern lässt, so dass jeder Schüler optimal gefordert und gefördert wird.

• Das iPad ersetzt zum großen Teil die Schultasche, da Unterrichtsinhalte und Materialien direkt auf dem iPad bearbeitet und gespeichert werden können.

• Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Materialien nicht nur in Verbindung mit ihrer Schultasche verfügbar, sondern können das iPad überall hin mitnehmen. So kann jeder Ort zum Unterrichts- oder Lernort werden.

• Das iPad vereint alle im Unterricht notwendigen Werkzeuge zur Recherche, zum Sammeln und Organisieren von Unterrichtsmaterial und zur Präsentation von Arbeitsergebnissen — es kann deswegen auch in sämtlichen Unterrichtsphasen gewinnbringend eingesetzt werden.

Das iPad ist ein hervorragendes Werkzeug für Nachhilfeunterricht, das auf die individuellen Bedürfnisse des lernenden Kindes besonders gut abgestimmt werden kann. Typische Anwendungen sind z.B. folgende:

• Tafelbilder und Aufschriebe können abfotografiert und annotiert werden.

• Weiterführende Informationen können online recherchiert werden.

• Unterstützende Apps wie z.B. Vokabeltrainer, Lexika oder Prüfungstrainer können genutzt werden.

• Individuelle Lern- und Erklärvideos können durch die Nachhilfelehrkraft mit Explain Everything, iTunes U oder iBooks Author erstellt werden — solche Lerninhalte können im individuellen Lerntempo des Nachhilfeschülers völlig unabhängig von Ort und Zeit geübt und wiederholt werden.

• Schule ist der geeignete Ort und hat den Auftrag, Medienkompetenzen auszubilden und zu kultivieren, die unsere Gesellschaft positiv wie negativ beeinflussen und formen können.

• Einige Lernforscher kritisieren vehement das Unterrichten am Bildschirm. Auf den ersten Blick vielleicht zu Recht, denn stundenlanges fixiertes Sitzen vor einem Bildschirm kann in der Tat zu Bewegungsmangel, Übergewicht und einem veränderten Sozialverhalten führen. Genau dies gibt Anlass, den Einsatz von iPads im Unterricht näher zu untersuchen.

• Mit diesen Geräten ist es der Lehrkraft möglich, die Computernutzung zu dosieren, das Gerät in den Unterricht zu integrieren, wenn es gebraucht wird, und danach wieder wegzulegen, um sich einer Diskussion zuzuwenden, ohne dass ein Bildschirm dazwischensteht. Gerade auch dieses „Weglegen“ muss heute offensichtlich geübt werden.

• Unterricht, in dem über Natur und Gesellschaft nur an Modellen gelernt und in Schulbüchern gelesen wird, liefert ganz eigene Ursachen für Bewegungsmangel und die damit verbundenen Verhaltensauffälligkeiten. Mit iPads kann dem Wunsch des Kindes nach Bewegung und Erkundung nachgegeben werden: Naturphänomene, Gewässererkundung oder soziale Befragungen können besser als zuvor „draußen“, in der Bewegung untersucht, dokumentiert, mit anderen Quellen vernetzt und berichtet werden.

• Das iPad ist nicht die Ursache von Bewegungsmangel und sozialer Isolierung. Es kann jedoch die Lösung des Problems sein.

• Schon ein einziges Schulbuch weniger kann das Gewicht eines iPads aufwiegen. Man denke dabei nicht nur an klassische Lehrbücher, sondern auch an Lexika, Wörterbücher oder den Erdkundeatlas — alles Bücher mit Lerninhalten, die sich als App oder als digitales Buch multimedial, interaktiv und variabel für individuelle Lerntypen besonders wirkungsvoll für das Lernen nutzen lassen.

• Die Lehrkräfte können ihre Arbeitsaufträge digital formulieren und an die Schülerinnen und Schüler übermitteln. Dadurch entfallen viele gedruckte Arbeitsblätter, die sich im Laufe des Schuljahres zu einem ganz erheblichen Gewicht im Ranzen aufsummieren können.

• Das Gewicht des Taschenrechners wird eingespart, der in einer iPad-Klasse als App genutzt werden kann. Gleichzeitig ist die App weitaus leistungsfähiger und bietet Funktionen für neue Lernzugänge für ein besseres mathematisches Verständnis.

• Im Endeffekt wird der Ranzen durch diese Möglichkeiten immer leichter in dem Maße, wie gedruckte Inhalte für den Schulunterricht digital erstellt und genutzt werden.

• Das iPad-Paket inkl. Versicherung, Servicekomponente, Hülle und ausgewählten Apps wird von den Eltern durch monatliche Raten über drei bis vier Jahren finanziert (Leasing). Möglicherweise beteiligt sich der Schulträger an den Kosten.

• Je nach Paketlösung liegen die monatlichen Kosten typischerweise zwischen 13 und 15 Euro, im Jahr also zwischen 156 und 180 Euro.

• Je nach Ausgestaltung des Projektes können im Einzelfall bedürftige Familien einen Zuschuss erhalten, z.B. 50 % der Monatsrate bzw. des Gerätepreises, z.B. durch den Schulträger oder den Schulverein, analog zur Verfahrensweise bei Klassenreisen (Sozialkomponente).

• Falls im Haushalt noch kein Internet / WLAN verfügbar ist, kann ein bestehender analoger oder ISDN-Telefonanschluss auf einen Internet-basierten Telefonanschluss umgestellt werden — bei womöglich sogar geringeren Kosten.

• Durch das iPad in Schülerhand mit den entsprechenden Apps können folgende Kostenpositionen der Familie entfallen oder sich deutlich verringern:

• Kopierkostenumlage (€ 30 / Jahr)

• Taschenrechner (€ 120)

• Fotoapparat (€ 50)

• Videokamera (€ 70)

• MP3-Player (€ 20)

• PC (€ 500)

• Scanner (€ 80)

• Wecker (€ 20)

• Metronom (€ 10)

• Navigationsgerät (€ 40, wenn mit SIM)

• Tageszeitungsabo (€ 50 / Monat)

• Schachspiel (€ 20)

• Elektronikbaukasten (€ 50)

• Fernseher (€ 200)

• Spielekonsole (€ 400)

• Die Kosten des iPad-Pakets inkl. Versicherung, Servicekomponente, Hülle und ausgewählten Apps sind zumeist nicht auf einmal zu tragen, sondern werden als monatliche Zahlungen gestaltet, die sich in den monatlichen Ausgaben des Familienbudgets besser abbilden lassen.

• Einige Anbieter führen speziell für den Schulbereich entworfene Finanzierungsprodukte, bei denen die Eltern keine Bonitätsprüfung (Schufa) durchlaufen müssen, so dass eine mögliche Benachteiligung einzelner Kinder im Klassenverband vermieden wird.

• Darüber hinaus wird oft der Weg beschritten, dass pro Klasse einige Geräte vorgesehen werden, die teilsubventioniert sind — so wird Kindern aus Familien mit geringerem finanziellem Spielraum die Teilhabe ermöglicht. Die Finanzierung dieser Komponente erfolgt z.B. im Solidarprinzip, also durch die Gesamtheit der Eltern der iPad-Klasse oder der Schule, durch den Schulträger oder durch weitere Partner aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

• Eine weitere Variante ist die Mischfinanzierung, bei der die iPads für die Schülerinnen und Schüler durch den Schulträger geleast und die Eltern mit einem monatlichen Sockelbetrag beteiligt werden, der projektindividuell ausgestaltet werden kann und ebenfalls keine Bonitätsprüfung der Eltern erfordert. Berechnungen und individuell abgestimmte Angebote für solches kommunales Leasing können bei einem der Apple Solution Experts Education angefragt werden.

• Zunächst können Sie sich anhand dieses iPad-Kompendiums und natürlich auch durch weitere Recherche damit vertraut machen, warum es sinnvoll ist, iPad-Klassen einzuführen — so haben Sie die wichtigsten Argumente immer zur Hand.

• Suchen Sie das Gespräch mit anderen Eltern, mit Elternvertretern, mit der Schulleitung und mit dem Schulförderverein.

• Initiieren Sie den Besuch und Hospitationen bei einer Schule mit iPad-Klassen in Ihrer Nähe. An diesem Besuch könnten Schulleitung, Lehrkräfte und Elternvertreter der Schule Ihres Kindes teilnehmen.

• Regen Sie in Abstimmung mit der Schulleitung eine Informationsveranstaltung für alle Lehrkräfte und Eltern an der Schule Ihres Kindes an, bei der über den Einsatz von iPads im Schulunterricht umfassend informiert wird. Einer der Apple Solution Experts Education könnte 
gefragt werden, dabei zu unterstützen.

Viele Schulen, Kommunen und weitere schulnahe Institutionen haben reichhaltige Praxiserfahrung im erfolgreichen Einsatz von iPads im Unterricht. Die Ansprechpartner dort sind gerne 
bereit, sich mit Ihnen auszutauschen oder Ihnen einen Schulbesuch zu ermöglichen. Darüber hinaus gibt es die auf den Bildungsbereich spezialisierten Fachhandelspartner, sog. Apple 
Solution Experts Education, die Sie bei der Vorbereitung Ihrer iPad-Klassen, der Planung der erforderlichen IT-Infrastruktur und bei der Lehrerfortbildung durch Apple Professional Development unterstützen können.

Rufen Sie an, wenn Sie iPad-Klassen in Ihrer Kommune bzw. in Ihrer Schule verwirklichen 
wollen, um sich einen Ansprechpartner in Ihrer Nähe nennen zu lassen, oder informieren Sie sich auf der Webseite.


Ihr Ansprechpartner vor Ort

Daniel Rayer
Daniel Rayer Vertriebsleiter Lesen Sie mehr über unsere neusten IT-Projekte:
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